Erinnerungen an Cracauen 
in Wort und Bild von 
Bruno von Beckerath

Einleitung

Der alte Familiensitz der von Beckerath’s, das Schloss Cracau in Krefeld, ist nicht mehr! Es wurde in der Bombennacht am 21. Juni 1943 bis auf die Grundmauern zerstört. Zwar hatte es das gleiche Schicksal schon einmal im spanischen Erbfolgekrieg über sich ergehen lassen müssen, aber damals wurden aus seinen Trümmern wieder zwei neue Häuser errichtet: Das Schloss Cracau und das „Hohe Haus“. Letzteres ist zum Glück erhalten geblieben, während das eigentliche „Schloss“ wohl nie wieder aufgebaut wird.
Ich habe nun in den folgenden Blättern versucht, das endgültig vernichtete Schloss Cracau aus den Erinnerungen in Wort und Bild zu rekonstruieren, Haus, Hof und Garten in verschiedenen Abbildungen wieder erstehen zu lassen, zur Gedächtnisauffrischung aller Familienmitglieder und Freunde, die Cracauen noch gekannt haben, und um allen jüngeren Generationen zu zeigen, wo und wie ihre Vorfahren dort lebten.
Es sind inzwischen 10 Jahre vergangen, seit die erste Auflage dieser Aufzeichnungen fertig wurden, aber nun stellte sich heraus, dass ein solches Erinnerungsbuch in einem einmaligen Manuskript zu wenig ist, weshalb ich mich nunmehr entschloss, das Buch noch ein zweites Mal zu schreiben und zu zeichnen. Möge es daher auch in seiner „zweiten Auflage“ allen von Beckerath’schen Nachkommen Freude bereiten.
Beginn der Zweitschrift: Ende November 1965 Bruno von Beckerath

Anmerkung:

Da das Büchlein nur in insgesamt 3 Kopien existiert, die alle von Bruno einzeln geschrieben bzw. gezeichnet wurden, und nachdem ein guter Freund von Brunos Tochter Hilde genannt Nele Harlan, sich 2009 die Mühe gemacht hatte, einen großen Teil der Bilder und Zeichnungen abzuscannen, habe ich mich entschlossen, den Text aus dem Original abzutippen, ihn mit den Bildern wieder zu vereinen um so einer größeren Zahl von Familienmitgliedern Einblick in dieses Kleinod des linken Niederrheins zu geben. Im Zuge der modernen Computertechnik ist heutzutage eine Übertragung als Datenpaket ebenfalls möglich und die hohen Druckkosten einer Kleinauflage können somit vermieden werden.

Hier können Familienmitglieder dieses Büchlein sich als pdf (15MB) herunterladen.

Bad Krozingen, den 17. Oktober 2009Michael von Beckerath